Die TRGS steht f├╝r „Technische Regeln f├╝r Gefahrstoffe“.

Sie regelt die Handhabung von gesundheitssch├Ądigenden Gefahrstoffen. Diese sind teils in unvermuteten Materialien, wie bspw. Asbestzement, Eternitd├Ącher, Bodenbel├Ąge. Fachgerechte Demontage durch zertifiziertes Fachpersonal beugt gesundheitlichen Sch├Ąden vor.

Bei Firmen, die mit Gefahrstoffen zu tun haben, wie es etwa beim Abbruch bzw. Handabbruch, beim Wanddurchbruch, bei der Entfernung von Bodenbelag oder ├Ąhnlichen Betonbohrarbeiten bzw. S├Ągearbeiten in Mauern der Fall ist, muss eine solche Zertifizierung vorhanden sein. Diese gew├Ąhrleistet den fachgerechten Umfang mit den gesundheitssch├Ądigenden Stoffen, die etwa beim Abbruch freigesetzt werden.

Werden die Technischen Regeln eingehalten kann der Auftraggeber davon ausgehen, dass entsprechende Anforderungen der Verordnung erf├╝llt sind und gewisse Sicherheitsma├čst├Ąbe gelten.

Die Technischen Regeln f├╝r Gefahrstoffe (TRGS) 519/521 geben den Stand der Technik sowie Arbeitsmedizin, Arbeitshygiene und weitere arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse wieder, die f├╝r T├Ątigkeiten mit Gefahrstoffen sowie deren Einstufung und Kennzeichnung relevant sind.

Die TRGS werden vom Ausschuss f├╝r Gefahrstoffe – kurz: AGS – ermittelt und angepasst. Sie werden vom Bundesministerium f├╝r Arbeit und Soziales bekannt gegeben und konkretisieren die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung.

Inhalte der TRGS 519/521 sind u.a. der Anwendungsbereich, die Begriffsbestimmungen sowie Zulassung und Anzeige, die Informationsermittlung und Gef├Ąhrdungsbeurteilung und die Anforderungen an personelle und sicherheitstechnische Ausstattungen. Auch die Koordination, organisatorische Ma├čnahmen, sicherheitstechnische Ma├čnahmen und die pers├Ânliche Schutzausr├╝stung sind Bestandteil der Verordnung.